Waschtisch-Material

Marmor — Waschtisch-Material nach Maß

Echter Naturstein — jede Platte ein Unikat. Zufällige Adern, Einschlüsse und Farbnuancen sind das Merkmal von Marmor und machen den Waschtisch unverwechselbar. Verfügbar als Waschtischplatte für Auflage- oder Unterbaubecken.

Marmor: Das Material

Echter Naturstein, gewachsen über Jahrmillionen — und darum in jeder Platte anders. Zufällige Adern, Einschlüsse und Farbnuancen sind bei Marmor keine Fehler, sondern das Merkmal des Materials. Wer Marmor wählt, entscheidet sich bewusst für ein Unikat. WPE führt drei klassische italienische Varietäten: Bianco Carrara mit zurückhaltendem Weiß und feinen grauen Adern, Calacatta als weißer Marmor mit markanten grauen Adern, und Pietra Grey als dunkelgrauer Stein mit klaren weißen Adern. Jede Platte wird aus Blockware auf Maß geschnitten, 60 bis 240 cm in 1-cm-Schritten. Marmor ist weich und porös. Das gibt der Oberfläche ihren charakteristischen Griff, bedeutet aber auch: Die Platte braucht Imprägnierung und pH-neutrale Pflege. Säurehaltige Flüssigkeiten — Zitronen, Essig, scharfe Bad-Reiniger, auch Haarfärbemittel — greifen den Kalkstein an und hinterlassen Spuren. Wer Marmor bewusst einsetzt, weiß das und richtet den Alltag danach ein. Als WPE-Waschtisch ist Marmor als Waschtischplatte für Auflagebecken oder Unterbaubecken erhältlich. Fugenlose Ausführungen sind mit Marmor nicht möglich — dafür steht die Materialtiefe eines echten Natursteins, die kein Komposit ersetzt.

Waschtisch-Systeme mit Marmor

Marmor ist in 2 von 3 Waschtisch-Systemen einsetzbar.

Materialeigenschaften Marmor

Robustheit

★★★★★

Marmor ist weicher als Keramik — mit harten Gegenständen können kleine Kratzer entstehen. Im normalen Alltag merkt man das aber kaum. Wer den Waschtisch mit der nötigen Aufmerksamkeit behandelt, hat jahrzehntelang Freude daran.

Technisch

Kalkstein, Mohs 3–4. Deutlich weicher als Gress (Mohs 7–8) oder Glas (Mohs 6). Polierte Oberflächen sind empfindlich gegen punktuelle mechanische Belastung. Keine Reparaturoption wie bei Solid Surface.

Pflege

★★★★★

Marmor braucht einen respektvollen Umgang. Einmal imprägniert, reicht für den Alltag ein feuchtes Tuch mit pH-neutralem Reiniger. Zitronensäure, Essig und scharfe Bad-Reiniger gehören nicht auf Marmor — sie fressen die Oberfläche an.

Technisch

Calciumcarbonat reagiert mit Säuren (Calciumacetat, CO₂). Porige Struktur (Wasseraufnahme 0,3–0,6 %) erfordert Imprägnierung. pH-Bereich 6–8 für Reiniger verbindlich. Scheuermittel und Mikrofaser nicht zulässig.

Farben

★★★★

Drei klassische Sorten zur Wahl: Bianco Carrara in zurückhaltendem Weiß, Calacatta mit markanten Adern und Pietra Grey in elegantem Dunkelgrau. Die natürliche Maserung macht jede Platte zum Einzelstück.

Technisch

Drei Naturstein-Varietäten aus italienischen und türkischen Brüchen. Durchgefärbt, nicht pigmentiert. Farbvariabilität durch Lagerung und Schnitt — keine zwei Platten identisch.

Maße

★★★★★

Ob Gästebad oder großes Masterbad — Marmorplatten von 60 bis 240 cm auf den Zentimeter nach Maß.

Technisch

60–240 cm in 1-cm-Schritten. Plattenstärke 2 cm. CNC-Wasserstrahlschnitt aus italienischer Blockware.

Haarmittel

★★★★

Haarfärbemittel sind für Marmor kritisch. Die enthaltenen Säuren und Laugen greifen die Oberfläche an und können bleibende Spuren hinterlassen. Wer regelmäßig färbt, sollte lieber ein anderes Material wählen.

Technisch

Oxidative Haarfärbemittel (pH 9–11, PPD, H₂O₂) ätzen Kalkoberfläche, Kalkcarbonat wird gelöst. Auch imprägniert nur bedingter Schutz — Folgeschaden nicht auspolierbar.

Nagellack

★★★★★

Nagellack selbst zieht in die poröse Oberfläche ein, bevor man ihn abwischen kann. Acetonhaltiger Entferner greift zusätzlich die Imprägnierung an. Praktischer Rat: Nagellack woanders wechseln.

Technisch

Pigmente dringen in offene Porenstruktur, Imprägnierung wird durch Aceton angelöst. Kein reversibler Zustand.

Preisniveau

€€€€€

Relative Einordnung im Materialvergleich, kein Endpreis.

Beispiele

Kombinationen mit Marmor

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