Planen

Sechs Tipps. Aus echten Beratungen.

Was in der Planungsberatung immer wieder ein Thema ist.

Aus der Praxis

Diese Fragen stellen sich fast alle.

In jeder Beratung kommen bestimmte Themen immer wieder — unabhängig von Budget, Stil oder Badgröße. Sechs davon haben wir hier zusammengefasst: nicht als Regeln, sondern als Denkanstoß.

Tipp 01

Brauchen Sie wirklich zwei Becken?

Viele Kunden wünschen sich nach dem Auszug der Kinder wieder zwei Waschbecken — weil sie es so gewohnt sind. Früher war das Becken gleichbedeutend mit dem Platz vor dem Spiegel: zum Föhnen, Schminken, Rasieren. Das ist heute nicht mehr so.

Unsere Gegenfrage: Wie oft brauchen Sie wirklich gleichzeitig fließendes Wasser? Wenn einer duscht, braucht der andere kein zweites Becken. Wenn beide vor dem Spiegel stehen, aber einer sich trocken rasiert — auch dann wird kein zweites Becken benötigt.

Zwei Becken bedeuten zwei Armaturen, doppelten Reinigungsaufwand und weniger Arbeitsfläche. Bei 120 oder 140 cm Breite bleibt mit zwei Becken kaum Platz, um einen Föhn vernünftig hinzulegen.

Tipp 02

Bei der Farbe lieber einen Hauch zu zurückhaltend.

Im sanierten Zustand — ohne Accessoires — sollte das Bad ruhig einen Hauch zu langweilig wirken. Denn durch Pflanzen, Bilder, Handtücher und Deko entsteht jederzeit Charakter, der sich auch problemlos anpassen lässt.

Fliesen, Waschtisch, Möbel und Dusche sollen 20 bis 30 Jahre halten. Was heute trendig wirkt, kann in fünf Jahren überholt sein. Accessories sind austauschbar — die Grundstruktur nicht.

Tipp 03

Handtuchhalter von Anfang an einplanen.

Das klingt trivial — ist es aber nicht. Wenn Sie einen oder zwei Handtuchhalter möchten, muss der Platz dafür schon in der Planung berücksichtigt werden.

Herkömmliche Wand-Handtuchhalter benötigen 15 bis 20 cm Ausladung. Wir bieten auch Modelle an, die direkt am Unterschrank befestigt werden: nur 4 cm Ausladung, inklusive Handtuch ca. 10 cm Platzbedarf — eine elegante Lösung, die weder Wandfläche noch Bewegungsraum kostet.

Tipp 04

Strom günstig und individuell realisieren.

Manche Möbel haben bereits integrierte Steckdosen. Wir bieten das bewusst nicht an — weil es sich bauseitig deutlich günstiger und flexibler lösen lässt.

Bewährte Lösung: Eine Steckdose hinter dem Unterschrank setzen, dort einen Mehrfachstecker mit Spiralkabel einstecken und an der gewünschten Stelle in einer Schublade befestigen. Verdeckt, individuell, alltagstauglich.

Das gleiche Prinzip gilt für Ober- und Hochschränke: Kabel in die Wand, Einbau-Steckdose im Schrank — fertig. Ideal zum Aufladen oder für elektrische Zahnbürsten.

Tipp 05

Spiegel nicht als Lichteffekt-Gerät verwenden.

Hinterleuchtete Spiegel bieten wir in allen Varianten an. Die absolut beste Beleuchtung kommt aber von oben nach unten — zum Beispiel mit einer durchgehenden Leuchte in Spiegelbreite.

Priorität hat: ein perfektes Licht im Spiegel. Für Spiegelschränke setzen wir auf Qualität ohne unnötige Gimmicks.

Für gedimmtes Licht, farbige Akzente oder Lichteffekte empfehlen wir individuell platzierte LED-Bänder. Das ist flexibler, günstiger und lässt sich nachrüsten — ohne den Spiegel dafür zu belasten.

Tipp 06

Lieber ein breiter Waschtisch als schmal plus Hochschrank.

Beispiel: Sie haben 160 cm Platz. Sie können einen 100 cm breiten Waschtisch nehmen und daneben einen 35 cm Hochschrank stellen. Oder: einen Waschtisch auf der gesamten Breite von 160 cm.

Mit der breiten Lösung gewinnen Sie mehr Stauraum im Unterschrank, einen größeren Spiegel — und das Bad wirkt deutlich großzügiger. Der Hochschrank ist oft das Kompromiss-Möbel, das optisch zu viel kostet.

Nächster Schritt

Diese Tipps besprechen wir auch persönlich.

Im Planungsgespräch gehen wir genau auf Ihre Situation ein — kostenlos, unverbindlich, mit Festpreis-Angebot.

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